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Artist Talk am 26.11.26 von 18.30 - 20.00 Uhr
DER GREIF Issue 19
gestaltet von Zanele Muholi
Es ist endlich so weit: Die 19. Ausgabe des Kunstmagazins DER GREIF, diesmal gestaltet von der südafrikanischen Künstlerin Zanele Muholi, widmet sich unter dem Titel „I Am Because of You, Mother Earth“ der tiefen Verbundenheit zwischen Mensch und Erde. Künstlerische Positionen reflektieren Fragen von Identität, Zugehörigkeit, Natur und Verantwortung. Die Curt Wills-Stiftung unterstützt die Publikation und fördert damit den internationalen künstlerischen Austausch sowie die Sichtbarkeit zeitgenössischer Kunst und Fotografie. Die Ausgabe kann hier online erworben werden.
Am 26. November von 18:30 bis 20:00 Uhr findet im Museum Brandhorst in München ein Artist Talk mit Zanele Muholi statt, zu dem die Stiftung herzlich einlädt.
Theresienstraße 35a (Ecke Türkenstraße)
Eröffnung am 5.11.26 von 18 - 21 Uhr
FUN & GAMES
Elke Dreier | Julia Klemm | Christian Probst
Elke Dreier, Julia Klemm und Christian Probst zeigen in der Ausstellung FUN & GAMES spielerische Verschiebungen, instabile Formen und vage Materialkombinationen. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Assemblage, Rauminstallation und choreografischen Elementen und verbinden sich zu einem vielschichtigen Gesamtgefüge. Der Ausstellungsraum wird dabei zur Fläche, auf der dieses Spannungsfeld zwischen Materialität und Fragilität erfahrbar wird. Der Ausstellungstitel FUN & GAMES verweist auf die englische Redewendung „It's all fun and games until …“. Sie beschreibt den Moment, in dem eine zunächst unbeschwerte Aktivität oder Situation unvermittelt kippt.
Die Ausstellung Fun & Games wird von der Stiftung Werksviertel-Mitte Projekte und der Curt Wills-Stiftung unterstützt.
Freitag, Montag – Mittwoch 17:00 – 20:00 Uhr
Samstag und Sonntag 15:00 – 20:00 Uhr
Eröffnung am 19. November um 19 Uhr
[ɛl]
Veronika Wenger
[ɛl] ist die Linie mit dem Laut, mit dem sie gesprochen wird. Dass sich in diesem Zeichen Sprache zeigt, liegt nicht an der Linie, sondern am Wissen über die Linie als Lautsprache und Notation. Zugleich verdeutlicht die Linie als Zeichen für den Laut, was Schrift sichtbar macht: die Dauer und Richtung des Sprechens, den Laut als Ereignis in der Zeit.
In der analogen Zeichnung zeigt sich die Bewegung durch die Spur des Materials, die sie zurücklässt. In der digitalen Zeichnung zeigt sich die Bewegung durch die Möglichkeit des Aufzeichnens. Es ist Ornament im Erscheinen und Pattern in der Struktur. Die Richtung, die in der Spur deutlich wird, tritt im Loop zurück, weil Anfang und Ende ineinander übergehen.
Durch die Verschleifung als el und elele wird die Linie zu einer fortlaufenden Bewegung. Der Buchstabe, der zum Pattern geworden war, wird zur Zeichnung, legt die Aneinanderreihung von Unterscheidungen offen und schließt die Lücke zwischen dem Moment des Sehens, dem Erkennen und der Kommunikation. Jede Schleife wiederholt und unterscheidet sich gleichzeitig. Linie ist Weltoperation, Verkettung von Sichtbarem und Unsichtbarem.
Amalienstraße 14, 80333 München
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